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Korrekturen und Ferien

Wenn man viele Schulaufgaben und Stehgreifaufgaben schreibt, dann muss mal die danach leider auch alle korrigieren und bewerten. Das artet immer dann besonders in Arbeit aus, wenn die Lösungen nicht richtig, sondern fehlerhaft sind, man alles nachrechnen muss und dabei irgendwie versucht die Gedanken des Lernenden nachzuvollziehen. Das ist manchmal schon echt spannend, manchmal aber auch einfach nur frustrierend. Aber nun ja, es ist eben Teil des Jobs. Besonders spannend für mich ist dabei aktuell aber auch immer zu sehen, welche Aufgaben den Lernenden schwer gefallen sind und welche sie relativ sicher gemeistert haben. Wichtiges Feedback für meinen Unterricht und auch eine gutes Feedback zu konzipierten Prüfung. Hat bisher eigentlich immer recht gut geklappt, lediglich eine der Prüfungen war nicht so ganz in dem Zielbereich, wo sie eigentlich sein sollte. Aber so ist es eben.
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Zurück im Schulalltag mit Schulaufgaben

Nach dem kurzen Ausbruch aus dem Referendarsalltag durch den MNU Bundeskongress bin ich jetzt schon wieder mitten drin im Schulalltag und erlebe das, was man vermutlich auch als fertiger Lehrer immer wieder erlebt – eine anrollende bzw. eine einen fast überrollende Arbeitswelle. Vor den Osterferien stehen nämlich noch zwei Schulaufgaben an und dazu müssen noch einige Themen zu einem runden Abschluss gebracht bzw. neue Inhalte angefangen werden. Die Schulaufgaben kosten mich jedoch aktuell wirklich viel Zeit – und das nicht nur beim Korrigieren, sondern vor allem noch beim Konzipieren. Hier kann ich keine fertigen Schulaufgaben aus der Schublade ziehen und auch die Orientierung an anderen Schulaufgaben und Stehgreifaufgaben ist nicht so ganz einfach. Da dauert die Suche und das Adaptieren von Aufgaben eben ziemlich lange und trotzdem kann ich manchmal schwer einschätzen, wie passend und wie schwer die Aufgaben für meine Schüler sind und wie lange die Schüler zum Bearbeiten brauchen. Gut, dass der jeweilige Betreuungslehrer vorab nochmal drüberschaut und mit ein paar Anmerkungen unterstützt. Vorher kann man dann doch eher Dinge ändern und anpassen. Wenn die Schulaufgabe geschrieben ist, dann ist sie geschrieben.
Aber generell fällt mir beim Erstellen der Schulaufgaben gerade wieder auf, wie eingeschränkt solche schriftlichen Leistungsprüfungen doch sind.
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MNU mit Vortrag und Workshop als Abwechslung zum Ref

zukünftige Kompetenzen SuS

Als willkommene Abwechslung zum Referendarsalltag stand in den letzten Tagen der Besuch des MNU-Bundeskongresses in Hannover an. Dabei durfte ich einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung von Lernumgebungen“ mit Blick auf ein Wandel des Lernens bzw. Lehrens halten und einen Workshop zu „Interaktiven Videos“. Die Folien beider Veranstaltungen gibt’s am Ende des Artikels. Also am Freitag nach der Schule ab in den Zug nach Hannover. Die 4 1/2 Stunden Fahrt konnte ich noch gut gebrauchen, um dem Vortrag den letzten Schliff zu verpassen und einige konkrete Beispiele und Eindrücke einzubauen – schön, dass der Zug pünktlich war und das Internet funktionierte. Am Samstag dann zunächst zwei andere, interessante Beiträge über Mathe und über Fehlerkultur im Physikunterricht angehört und am Stand der Joachim Herz Stiftung bzw. LEIFIphysik vorbeigeschaut, bevor mein eigener Vortrag auf dem Plan stand. Trotz des gefühlt etwas schwammig weit gewählten Titels waren erfreulicherweise sehr viele Besucher da, beteiligten sich an den interaktiven Elementes des Vortrags und diskutierten am Ende und vor allem im Anschluss an den Vortrag noch einige Zeit. Wichtiger Grundtenor von Vortrag und Feedback: Wir müssen als Lehrkräfte aktiv werden und Einfluss nehmen auf Entwicklungsprozesse und Entscheidungen – auch was Ausstattung usw. angeht! Dann können wir das Lernen und Lehren nachhaltig verändern und (teilweise) neu denken.
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