Weil Menschen nicht ewig homophobe Vollidioten bleiben werden:
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Girep-MPTL Conference in Palermo
Vergangene Woche fand in Palermo die gemeinsame Tagung der Girep und der MPTL statt und aus München waren wir dort mit drei Leuten vertreten, um unsere Projekte vorzustellen und internationale Kontakte zu knüpfen. Zugleich kamen wir in den Genuss von einigen spannenden Plenarvorträgen von weithin bekannten Forschern. Besonders spannend war dabei natürlich zu sehen, was denn in anderen Ländern so für Ideen zum Computereinsatz im Unterricht existieren und wie weit sie damit schon im Alltag angekommen sind. Und es gibt international in der Tat einige ganz spannende Projekte, die den Computer wirklich sinnvoll und nutzbringend in den Physikunterricht einbringen. Neben vielen Experimenten mit Smartphones und Tablet, gibt es auch einige ferngesteuerte Experimente, die sogar individuell gebucht werden können und in Moodle eingebettet sind. Weiter gibt es besonders im Bereich der Quantenphysik Visualisierungen, Applets und Programme, die beim Lernen helfen sollen und nicht sichtbare Dinge sichtbar machen. Auch einige komplexere Lernumgebungen mit sehr viel personalisierbaren Inhalten gibt es. Wirklich beeindruckend – leider ist das meiste davon nur auf Englisch verfügbar, was natürlich den Einsatz im Unterricht hierzulande deutlich erschwert. Aber insgesamt gut zu sehen, dass sich da auch in anderen Ländern was bewegt und starkes Interesse an einem sinnvoll Medieneinsatz im Physikunterricht besteht. Auch das Feedback auf unsere eigenen Projekte war positiv. Die Diskussion über das eigene Projekt brachte eine Reihe neue Ideen und Anknüpfungspunkte an neue Literatur und Theorie. Also durchaus sehr ergiebig die Tagung. Allerdings sind 6 Tage Tagung am Stück auch ganz schön anstrengend – vor allem wenn quasi alles in Englisch abläuft, wo man sich dann noch etwas mehr anstrengen muss, um den Referenten folgen zu können.
Nächstes Jahr finden die Tagungen der beiden Gruppen turnusmäßig wieder getrennt statt, sodass im Falle der MPTL dann auch drei Tage ausreichend sind. Auch bleibt uns der Reiseaufwand dann erspart, denn die nächste MPTL Konferenz ist hier in München 😉
GDCP-Jahrestagung
Eine große Aufgabe und gleichzeitig natürlich auch ein Highlight der vorlesungsfreien Zeit, war die Vorbereitung, Organisation und Durchführung der GDCP-Jahrestagung hier an unserem Stadtort in München. Die Vorbereitungen begannen natürlich nicht erst in der vorlesungsfreien Zeit, sondern das Thema beschäftigte uns alle hier schon etwas länger, aber je näher ein solches Ereignis rückt, um so mehr gibt es natürlich auch zu besprechen, abzustimmen und zu tun. Aber obwohl die Örtliche Tagungsleitung aus drei verschiedenen Abteilungen und sogar zwei Universitäten kam, hat das alles wunderbar und problemlos funktioniert – genau wie die ganze Tagung. Die Technik hat funktioniert, es war immer genug Kaffee da, die Anmeldung im Tagungsbüro lief problemlos, die Räume waren alle gut nutzbar, wenn vielleicht auch manchmal etwas klein, und die Zahl der Anwesenden war trotz hoher Tagungsdichte in diesem Sommer hervorragend. So konnte man sich wirklich auf den Inhalt der Tagung konzentrieren – sogar als ÖTL. Und der Inhalt der Tagung war auch wirklich gut! Die Plenarvorträge sehr gut aufeinander abgestimmt rund um das Thema eines zusammengeführten Science-Unterrichtes. Darin viele Beispiele aus der Praxis in der Schweiz, aber auch die Betonung der notwendigen Voraussetzungen und der Unterschiede zu den diversen deutschen Systemen. Die Vorträge in den Strängen sehr abwechslungsreich. Dabei hat sicher jeder etwas gefunden, was ihn interessierte und irgendwie in Verbindung zu der eigenen Arbeit stand.
Kurzum, die Tagung hat in allen Bereichen gut funktioniert und sich auf allen Ebenen gelohnt.
München im Sommer
München ist definitiv eine sehr geeignete Stadt, um einen tollen Sommer wie diesen zu genießen. Direkt hinter meinem Arbeitsgebäude ist eine große Wiese mit Blick auf die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst. Hierhin kann man zwischendurch mal das Büro verlegen, denn auf der Wiese gibt es W-LAN. Alternativ kann man natürlich auch einfach die Mittagspause dort verbringen. Und wenn es dann selbst dort zu heiß wird, dann bleiben zwei traumhafte Ausweichmöglichkeiten zum Abkühlen. Zum einen natürlich der Englische Garten mit dem kleinen und großen Eisbach, durch die man sich zur Abkühlung wunderbar treiben lassen und an deren Ufer man in aller Ruhe die Sonne und das Leben genießen kann. Mein Lieblingsplatz ist dort gerade am kleinen Eisbacharm auf der Seite ohne festen Teerweg. Da ist nicht ganz so viel los und nicht ganz so viel Hektik, wie auf der anderen Seite. Zum anderen gibt es natürlich auch noch direkt die Isar, an der man eher ein ruhiges Plätzchen findet, wenn man denn möchte. Treiben lassen kann man sich dort ebenfalls wunderbar und auf Steinen liegt man bei weitem nicht so unbequem, wie man sich das vielleicht denken mag. Mein Lieblingsplatz ist da gerade hinter dem Deutschen Museum – leider wird in der Nähe gerade gebaut, was ab und zu Lärm macht. Aber cool, dass man hier so viel Wasser und Natur quasi mitten in der Stadt hat – völlig kostenlos. Wenn dann Abends die Sonne verschwindet, wendet man sich einfach den diversen Biergärten zu und lässt den Sommertag gemütlich ausklingen. So erlebt man traumhafte Sommertage in der Stadt und muss noch nicht mal die ganze Reihe anderer Möglichkeiten bemühen, die man hier sonst noch zur Abkühlung hat. Da wären diverse wunderbare Seen, ein Ausflug in die Berge oder eines der vielen Freibäder.
Fazit: München und Sommer, dass passt ganz einfach zusammen! 🙂
St. Patricks Day in München
Neben diversen Flüssen und Sehenswürdigkeiten weltweit, wurde am irischen Nationalfeiertag, dem St. Patricks Day, auch in München ein bekanntes Gebäude in ein sattes Grün getaucht. Dieses Photomotiv konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Und wo ich schon mal wieder unterwegs war, sind auch noch zwei andere schöne Bilder der Nacht entstanden…


