Gedruckt und digital

Dissertation in Buchform
Nach der bestandenen Promotionsprüfung gibt es eigentlich nur noch eine wichtige Entscheidung zu treffen: In welcher Form veröffentlicht man seine Arbeit. Ich hab fleißig überlegt, denn auf der einen Seite bin ich Fan des Digitalen und des freien Zugangs zu Wissen und Publikationen. Auf der anderen Seite mag ich jedoch auch gedruckte Bücher und besitze noch immer ein Bücherregal. Also warum eigentlich nicht beides? Naja, vielleicht weil es vom finanziellen Standpunkt her aufwendiger und potentiell weniger gewinnbringend ist?
Aber manchmal muss man sich einfach etwas gönnen und daher habe ich mich für eine Veröffentlichung in der traditionellen Gelben Reihe „Studien zum Physik- und Chemielernen“ des Logos Verlages entschieden und dazu Open Access. Es gibt das Werk also sowohl in einer schönen gedruckten Variante mit über 25 Farbseiten (ISBN: 978-3-8325-4723-3) als auch in einer frei zugänglichen digitalen Variante. Beide Varianten sind hier verfügbar.
So, damit bin ich jezt auch irgendwie Buchautor. Ein leicht komisches, aber doch positives Gefühl, was sich sehr gut in die nach-Dissertations-Stimmung einpasst. Nun warte ich nur noch vier Wochen auf meine Urkunde und dann ist das Thema Diss endgültig zu Ende – verrückt!

GIREP 2018 in San Sebastian

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Internationale Tagungen haben, zumindest im Bereich der Physikdidaktik, einen ganz eigenen Flair. Hier ist gefühlt alles etwas offener und etwas positiver als bei Fachtagungen im deutschsprachigen Raum. Man tauscht sich über die neuesten Forschungsergebnisse und Erkenntnisse auf, kann aber auch sehr gut über neue Ideen und Konzepte sprechen, die in die Zukunft weisen, ohne dass man dafür scheif angeschaut wird. Man wird nicht immer nur auf Zahlen und Statistiken festgenagelt, sondern auch kreative, alternative und innovative Ideen bekommen hier Raum und bereichern das Zusammentreffen und den Austausch ungemein.
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Nach dem Austausch ist vor dem Austausch

Puh, es waren zwei intensive Tage in Hamburg. Glücklicherweise war das Wetter zum ersten Mal in Hamburg besser als in München, sodass das get-Together zum 10-jährigem Jubiläum eine sehr angenehme Veranstaltung wurde. Dass das Kolleg Didaktik:Digital ein großer Erfolg ist, zeigte sich dabei auch sofort: Kaum angekommen bildeten alle Fellows — egal ob alt oder neu, egal ob Junior oder Senior-Fellow – einen Klumpen, redeten, diskutierten und tauschten sich aus. Es war herrlich und super interessant zu erfahren, was aktuell schon wieder alles an neuen Projekten läuft und mit wem man sich austauschen und mit wem man kollaborieren kann. Aber es fand sich auch Zeit zum Quatschen über private Dinge und die Welt jenseits den Naturwissensschaftsdidaktiken und der Uni. Insgesamt ein schöner, lauer Sommerabend an einer tollen Lokation und super organisiert.
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