AutorStefan

Die erste Prüfungslehrprobe

Da ich einen Kurs in der Mathe-Oberstufe bekommen habe, war irgendwie klar, dass dies auch der Kurs für meine erste Lehrprobe werden würde. Und es war irgendwie auch abzusehen, dass ich eine der ersten Prüfungslehrproben aus unserem Seminar haben würde. Durch einen vierstündigen Kurs kann man eben die Gruppe auch relativ gut und zügig kennenlernen. Da man hier in Bayern aktuell eine dreiwöchige Benachrichtigungsfrist hat, konnte ich mir auch schon ziemlich gut überlegen, wann es denn soweit sein würde bzw. wann mein Seminarlehrer denn auf mich zukommen würde. Und heute vor drei Wochen war es soweit – nach meiner Doppelstunde kam ich ins Seminarlehrerzimmer und mein Seminarlehrer grinnst mich an und meinte, ich hätte in drei Wochen Lehrprobe. Gemeinsam blickten wir also in meine weitere Feinplanung, sodass er das Thema der Lehrprobenstunde festlegen konnte: Extrema.
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Wann leitet Wasser?

Das die Leitfähigkeit von Wasser maßgeblich vom Salzgehalt des Wassers abhängt, kann man mit einfachen, vollkommen ungefährlichen Experimenten zeigen. Schon eine 4,5V-Batterie genüg, um anschauliche Effekte zu erreichen. Dabei kombiniert das folgende Video das Realexperiment mit einfach verständlichen Zeichnungen, um die Effekte noch deutlicher zu machen.

Aller Anfang ist schwer – auch beim digitalen Arbeiten

Digitales Arbeiten - Under ConstructionSo, wie schon angekündigt, hier ein paar Zeilen dazu, wie meine ersten Versuche wirklich digital zu arbeiten nicht ganz so erfolgreich verlaufen sind, welche Erfahrungen ich daraus mitgenommen habe und wie sich das ganze bisher entwickelt hat.
Meine Idee war einen Mebis-Kurs für meinen Mathe-Oberstufenkurs zu machen, um zum einen hierüber Tafelbilder, weiterführende Infos, Links usw. bereitstellen zu können. Zum anderen wollte ich darüber aber auch Hausaufgaben „einsammeln“, Feedback dazu geben (und selbst quasi auch welches zur Wirkung des Unterrichtes erhalten) und eine zentrale Austauschplattform zu bieten.
Allerdings musste ich schnell feststellen, dass die Vorerfahrungen im Arbeiten mit Mebis nahezu vollständig fehlten.
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Die erste Woche mit den „eigenen“ Klassen

Nachdem die schulfreien Tage um Allerheiligen viel zu schnell vorbei waren, ging es dann endlich los mit dem regulären eigenen Unterricht – bei mir eine 8. Klasse in Physik und eine Q11 in Mathe. Vor der ersten Stunde in der neuen Klasse ist man natürlich schon etwas aufgeregt. Entsprechend intensiv war natürlich auch die Vorbereitung und ich wusste in beiden Stunden sehr genau, was ich tun wollte und wie ich es tun wollte. In der 8. Klasse war es eine Übungsstunde zur Energieumwandlung, da in der Folgestunde eine Kurzarbeit anstand. Lief ganz gut, die Schüler waren freundlich und lebhaft, aber an den wesentlichen Stellen dann doch auch sehr konzentriert. Einzig mit den Namen habe ich hier noch Probleme und weiß noch nicht, wie ich das in den Griff bekomme. Zweimal eine Stunde und das in unterschiedlichen Räumen mit unterschiedlicher Sitzordnung und dazu noch jeweils eine Stunde Übung je mit der Hälfte der Klasse im Übungsraum – das erleichtert das Namenlernen nicht unbedingt. Wie die Kurzarbeit dann war, kann ich noch nicht genau sagen, die muss ich noch zu Ende korrigieren. In jedem Fall war ich etwas überrascht, da eine Aufgabe, die ich als schwer empfunden habe, ziemlich gut gelöst wurde, eine andere, die ich als leicht angesehen hätte, dafür aber den Schülern eher schwer viel.
Auf die Q11 war ich ganz besonders gespannt, da ich diese Klasse vorher lediglich einmal gesehen hatte und ich hier auch sicher meinen ersten Unterrichtsbesuch haben werde.
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Die ersten „Ferien“ als Referendar und die erste Bezügemitteilung

Von der letzten Schulwoche vor Allerheiligen bleibt hier noch festzuhalten, dass wir jetzt in den Physik-Fachsitzungen immer Freihandexperimente vorstellen – sehr gute und sinnvolle Aktion, denn da gibt es echt viel und die können ganz schön Eindruck hinterlassen. Weiter habe ich natürlich auch meinen ersten Stundenplan bekommen. Er ist ganz okay. Hart ist aber der Mittwoch: 1+2 Stunde und dann wieder ab 13:30 Uhr. das ist doof, vor allem da man an der Schule mangels Internetzugang mit dem eigenen Laptop auch nur begrenzt arbeiten kann. Mal sehen, ob sich da das Heimfahren lohnt oder wie sich diese Zeit sonst sinnvoll nutzen lässt. Evtl. schau ich auch einfach mal ab und zu bei Mitreferendaren rein. Ach ja, und ansonsten habe ich mir meine neuen Klassen angeschaut und angekündigt wurde ich dann auch. Manche Entscheidungen werden einem einfach abgenommen 😉
Aber nun zu den „Ferien“: Ja, ich weiß, offiziell sind es keine Ferien, sondern lediglich unterrichtsfreie Tage rund um Allerheiligen, aber trotzdem klingt gerade meine erste freie Woche im Referendariat aus. Wobei frei nicht wirklich der Wahrheit entspricht, denn der Workload in diesen Tagen war schon nicht ganz ohne.
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